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ÜBERSICHT> Aufbau und Funktion der Nase> Wie äußern sich die Beschwerden bei der Erkrankung der Nase?> Ziele der Nasenuntersuchung > Therapiemöglichkeiten

 

WEITERE THEMEN > Schnarchen> Fragebogen Schlafapnoe-Syndrom

































Wenn die Nase das „Laufen lernt“!

Die Nase übernimmt eine entscheidende Aufgabe bei der Reinigung und Anwärmung der Atemluft. Sie schützt damit die tiefen Atemwege vor Infektionen. Auch dient sie der Geruchswahrnehmung, insbesondere wenn es um die Warnfunktion bei giftigen Dämpfen geht. Viele Erkrankungen, wie die allergische Rhinitis oder die Polyposis nasi (entzündliche Polypenbildung der Nasenschleimhaut), können zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Nasenatmung und zur Einschränkung der Sinnesfunktion führen.


Die Abbildung zeigt schematisch das Nasennebenhöhlensystem

Zum Aufbau und Funktion der NaseDie Nase besteht aus zwei Nasengängen, die durch die Nasenscheidewand voneinander getrennt werden. Im Naseninneren befinden sich die Nasenmuscheln, die die Atemluft erwärmen und anfeuchten. Seitlich neben der Nase liegen unter dem Gesichtsschädelknochen die Nasennebenhöhlen. Diese luftgefüllten Hohlräume besitzen Ausführungsgänge, die in die Nasenhaupthöhle einmünden. Von dort aus findet auch die Belüftung statt. Eine enge Beziehung besteht auch zu den seitlich gelegenen Augenhöhlen und zur Schädelbasis. Die Nervenfasern für die Geruchswahrnehmung ziehen durch kleine Öffnungen der Schädelbasis in die Schleimhäute Nasenhöhle.

Wie äußern sich Beschwerden bei der Erkrankung der Nase?Typische Beschwerden sind unter anderem Nasenlaufen (wässrig oder eitrig), Behinderung der Nasenatmung, Geruchsstörungen, Nasenbluten, Kopfschmerzen und Schnarchen.

Ziele der NasenuntersuchungÄußere Formveränderungen können schon mit bloßem Auge erkannt werden und lassen Rückschlüsse auf eine mögliche mechanische Behinderung der Luftpassage zu.

Bei Nasenatmungsbehinderungen, ständigem Nasenlaufen und Nasenblutungen dient im Wesentlichen die endoskopische Nasenuntersuchung mit Hilfe einer speziellen Optik zur Abklärung der Beschwerden. Diese Untersuchung ist nicht schmerzhaft und erlaubt eine sichere Aussage über vorliegende Veränderungen in der Nase.

Liegen Probleme der Nasennebenhöhlen vor, wird eine erweiterte Diagnostik mit Hilfe von Röntgenbildern oder eine Computertomographie der Nasennebenhöhlen erforderlich. Vor allem die Computertomographie erlaubt eine präzise Aussage über Bereiche der Nasenhöhlen, die sich der Nasenendoskopie entziehen.

TherapiemöglichkeitenZur Therapie stehen konservative (nicht-operative) und operative Maßnahmen zur Verfügung. Bei den konservativen Verfahren handelt es sich um einfache Nasenspülungen und der Einnahme von pflanzlichen Medikamenten. Bei bakteriellen Infekten kann unter Umständen auch die Gabe von Antibiotika indiziert sein. Bei chronischen Entzündungen, wie z.B. bei Polypenbildungen der Nasennebenhöhlen, haben zahlreiche Studien belegt, dass die Einnahme von kortisonhaltigem Nasenspray eine deutliche Besserung der Beschwerden – auch ohne große Nebenwirkungen- bewirken kann.

Bei ausgedehnten entzündlichen Veränderungen kann in den meisten Fällen nur eine Operation als Grundlage für eine weitere nicht-operative Behandlung erfolgversprechend sein.

Bei Fragen zu den einzelnen Behandlungsverfahren stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


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